Ein Linsengericht für dich.

Was macht mich frei?

Der Weg des Diogenes.

Eines Tages saß Diogenes auf der Schwelle irgendeines Hauses und aß einen Teller Linsen. In ganz Athen gab es kein billigeres Essen als dieses Linsengericht.
Anders gesagt, einen Teller Linsen zu essen bedeutete, dass man sich in einer äußerst prekären Situation befand. Ein Minister des Kaisers sagte zu ihm: „Wie bedauerlich für dich, Diogenes! Wenn du lernen würdest etwas unterwürfiger zu sein und dem Kaiser ein bisschen mehr zu schmeicheln, müsstest du nicht so viele Linsen essen.“

Wahre Freiheit.

Diogenes hörte auf zu essen, hob den Blick, sah den wohlhabenden Gesprächspartner fest an und antwortete: „Bedauerlich für dich, Bruder. Wenn du lernen würdest, ein paar Linsen zu essen, müsstest du nicht so unterwürfig sein und dem Kaiser ständig schmeicheln.“

Geschichte entnommen von Jorge Bucay – Komm ich erzähl dir eine Geschichte.

Für den Einen bedeutet es eine prekäre Situation, für den Anderen bedeutet es FREIHEIT!

Wir sind heut zu Tage abhängig von so vielen Dingen. Wenn du genauer hinsiehst, könntest du feststellen, dass du sie gar nicht brauchst. Es wäre möglich, dass du merkst, du zwingst dich jeden Tag für Stunden in eine Firma um Geld zu verdienen, welches du schneller wieder ausgibst als es verdient war um Sehnsüchte zu stillen, die du ohne diese stressige Arbeit gar nicht hättest.

Vielleicht ist das Linsengericht die bessere Wahl.

Hier findest du eine Gespräch von Gerald Hüther und Hans Joachim Maaz. Sehr hörenswert um sich Gedanken über das Liebevoll bleiben in einer lieblosen Welt.

Viel Spaß mit der Inspiration.

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