Von der Scham als Single zu leben.

Es liegt wohl daran, dass ich ebenfalls als Single lebe, dass sie so offen war.
Eines Tages schüttete sie mir ihr Herz aus.
Wie anstrengend das alles ist. Wie oft sie sich fragt, ob sie offen darüber reden soll. Mit Bekannten, Freunden und Kollegen.
Ob das etwas verbessern würde. Allenfalls die Sicht der anderen auf ihre Situation verständnisvoller wäre. Vielleicht sogar ab und zu eine Einladung kommen würde?

Jammern.

Nein, nur nicht jammern. Zeigen, dass es ganz schön schwierig ist, alleine zu leben. Sie erzählte mir, dass sie immer wieder die Erfahrung machte, dass die Menschen um sie herum sich gar nicht vorstellen konnten, wie das ist. Sie das Gefühl hatte, dass es einfach an ihnen vorbei gehe, was sie aussprach.

Anstrengend.

Wie anstrengend es ist, immer wieder über eine innere Hürde zu springen und doch den Einen oder Anderen anzurufen, ob er Zeit und Lust auf ein Treffen oder eine gemeinsame Unternehmung hat.

Schwierig.

„Wenn die dritte Person absagt, vertröstet, wird es richtig schwierig“, sagt sie. „Dann gehe ich weinend nach Hause, hab erst einmal keine Lust mehr, weiter zu fragen.“

Sprechen.

Wir sprachen darüber, ob es vielleicht damit zutun hat, dass die Menschen es verlernt haben, sich gegenseitig aufzufangen. Sich wechselseitig zu ermutigen, mitzuziehen. Das andere etwas lauter lachen und einen Witz mehr machen, damit der Humor den einsamen Menschen anstecken kann. Ihm ein Gefühl der Gemeinschaft vermittelt.

Stolz.

Na ja, und vom eigenen Stolz. Sie wollte sich nicht so bedürftig fühlen. Deshalb hat sie versteckt, wie arg es ihr wirklich war.

Geschafft.

Sie hat es geschafft, obwohl sie einst ihr Umfeld so wahrnahm. Es hat sich durch ihre Geduld, immer wieder auf Menschen zuzugehen, ein Leben eingestellt, welches bunter und voller Gemeinschaft ist.

Weg.

Es war ein Weg, der eine gewisse Dauer hatte. Ja, es war schon einige Zeit. Doch wäre sie nicht ständig weiter gegangen, wäre die Chance auf die gewünschte Veränderung völlig verloren gewesen.

„Doch“, sagt sie. „Es stimmt. Wir sind die Gestalter unseres Lebens.“

Haltung.

Wir brauchen die anderen Menschen. Doch sind wir es, die nicht aufgeben. Die lernen mit sich selbst umzugehen. Die eine innere Attitüde entwickeln. Eine Haltung, die weiß, es wird gut. Die lernt nicht alles zu beurteilen, sondern zu beobachten. Das Leben als spannenden und wunderbaren Prozess wahrzunehmen, der immer wieder Potenzial für uns bereithält, aus dem wir etwas machen können.
Ja, und dann?

Freude.

Das Singleleben wird ein freudvolles mit vielen Freiheiten. Dann lernte sie es zu schätzen. Konnte sehen, alles hat Vor- und Nachteile.

„Ich lebe die Vorteile voll aus“. Ja, genau so!

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